13. und 14. Juni 2026 von 13:00 - 19:00 Uhr

Künstler:innen 2026

Michael Apitz

Michael Apitz

Maler / Grafiker / Zeichner / Diplom Designer. Geboren 1965 in Eltville am Rhein, aufgewachsen in Walluf. Dort in seinem Elternhaus in der Hauptstraße 65a, zeichnete er 1987/88 seinen legendärer „KARL-DER SPÄTLESEREITER“. Parallel zu den Comics entstanden seit 1999 Arbeiten aus dem Bereich der freien Malerei und Apitz entwickelte schnell seinen ganz eigenen Stil in Acryl. Steht bei seinen Karikaturen der Mensch im Mittelpunkt, so sind es bei der Malerei vor allem Landschaften, die ihn inspirieren. Einen ganz besonderen Stellenwert hat dabei das Thema „Rhein“. Die Landschaften des Rheingaus und vor allem des Mittelrheintals (Welterbe) bearbeitet er in seinen Gemälden immer wieder. So entstand u.a. der Zyklus RHEINREISE und sein bisher bekanntestes Werk, das monumentale „Welterbe-Wein-Triptychon“ (2006). Apitz lebt und arbeitet seit 1995 in Hausen v.d.H. (Rheingau- Taunus-Kreis) und hat dort mittlerweile auch sein Atelier. In Walluf befindet sich aber immer noch ein Galerie- und Arbeitsraum. Für die OFFENEN ATELIERS AM RHEIN 2024 hat Michael Apitz sich dorthin Gäste eingeladen: Gemeinsam mit Jutta Hofmann (Treibholz-Skulpturen) und Diane Tesic (abstrakte Fotografie) präsentiert er ein neues Kunst-Projekt: RIVERBORNE - Kunst geboren in Eltville.

Kontakt www.apitz.art

Florian Bachmeier

Florian Bachmeier

Der international ausgezeichnete Dokumentarfotograf ist ein Grenzgänger zwischen Bildjournalismus und Kunst. Von Afghanistan bis Venezuela hat er dokumentiert, wie Profitgier, Klimawandel und Krieg die Lebensgrundlagen von Menschen zerstören. Seine Bilder erzählen aber auch, wie Menschen trotz dieser widrigen Umstände ein würdiges Leben gestalten und solidarisch handeln. In der Ausstellung "Leben an den Rändern" wird der Fotograf zum Zeitzeugen, der uns verstehen hilft, was in der Welt passiert. Die ästhetische Gestaltung schafft Raum für Poesie. Sie löst bei den Betrachtenden eine Resonanz aus, die Empathie erzeugt für die porträtierten Menschen. Fotografie hat Florian Bachmeier (*1974, Tegernsee) in Pamplona (Spanien) studiert, danach Neue und Neueste Geschichte in München. Er ist Mitglied beim renommierten n-ost Network for Border Crossing Journalism. Die Fotografien von Florian Bachmeier sind mehrfach als beste Pressefotos ausgezeichnet worden. Sie erschienen u.a. in Die Zeit, Der Spiegel, Capital, stern, Mare, taz, Geo, Missio Magazin. Aufträge für Reportagen erhielt er unter anderem von der österreichischen Zeitschrift Profil, von der spanischen Tageszeitung El Diario, von Terra Mater, vom katholischen Hilfswerk Renovabis, mehrfach vom Amnesty International Magazin und vom Rotary Magazin. Einzelausstellungen in Madrid, Tirana, Rauris, Pamplona, Braunau am Inn, Berlin, München, Trier, Zeulenroda, Miesbach und Schliersee zeigten bisher seine Arbeiten. Hinzu kommen zahlreiche Gruppenausstellungen, unter anderem in Arles.

Kontakt www.florianbachmeier.com mail@florianbachmeier.com, Tel. 0172-7589455

Ann Besier

Ann Besier

Ann Besier lebt und arbeitet seit 2019 in Rauenthal im Rheingau. Gut 30 Jahre war Berlin ihr Lebensmittelpunkt. Ihre Bilder wurden national und international in zahlreichen Ausstellungen und Kunstmessen gezeigt. Für ihre Arbeit als bildende Künstlerin erhielt sie mehrfach Förderungen und Stipendien. Ihre Bilder sind in öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten. In ihren Gemälden und Zeichnungen setzt sich Ann Besier mit der Entfremdung der Lebewesen und ihrer Vergänglichkeit auseinander. Die Natur an sich, hat für sie eine Geschichte, die wir täglich verändern und neu entdecken können. Sie ist kein abstrakter Begriff, denn wir alle sind ein Teil dieser Natur.

Anna Bieler

Anna Bieler

In ihrer Malerei experimentiert Anna Bieler mit der Farbform. Sie löst sich von Anatomie und hergebrachten Sichtweisen, um neue Zuordnungen von Formen und Farben zu erfinden. Die Farbe bestimmt den Gehalt der Kräfte und Energien durch ihre jeweilige Intensität, Klarheit und Schärfe. Ihre Bilder erschaffen ein Universum mit himmlischen, irdischen oder ganz abstrakten Landschaften. In diesen befinden sich fantastische, tierische, menschliche Wesen und Naturelemente in einem vielfältigen Beziehungsgeflecht. Die Motive erinnern an Glück, Trauer, Liebe, an das eigene Verloren- oder Aufgehobensein in dieser Welt. Anna Bieler wurde 1968 in Thessaloniki, Griechenland geboren. Sie wuchs dort, in Deutschland und Portugal auf. Nach dem Studium der Freien Bildenden Kunst an der Johannes Gutenberg–Universität in Mainz, machte sie 1997 bei Prof. Klaus Jürgen–Fischer das Diplom. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in Deutschland und Portugal. Ihre Malerei wird international in zahlreichen Ausstellungen gezeigt.

Kontakt www.annabieler.de facebook.com/anna.bieler33 instagram.com/a.bieler

Wolfgang Blanke

Wolfgang Blanke

1948 geboren in Münster, Westfalen,1966 – 71 mit Unterbrechungen Seemann bei Hapag-Lloyd, 1971 Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei P. Burger, 1972 – 75 Fachbereich für Kunst- und Werkerziehung, Kunstgeschichte und Archäologie an der Uni Mainz, 1977-89 und 1994-02 Kunsterzieher am Gymnasium Germersheim, 1990-92 Leben auf seiner Segelyacht „Sakura“ von Myra bis Mulhouse, 2003-04 Leben auf seiner Segelyacht „Duet“ von New York bis Bahamas, 2008-10 Vorsitzender des Bezirksverbandes Bildender Künstler/innen Karlsruhe. 2013 Gründung der Stiftung „Internationaler Preis für Malerei“ unter dem Dach der Universitätsstiftungen Mainz, 2016 Einzug „Atelier am Hafen“ Wiesbaden. Ab 2019 SY „Harmony“, Las Palmas. Zur Malerei: Was gibt es Schöneres – oder auch Sinnvolleres in der Malerei als die Malerei selbst zu thematisieren: Dieser sinnliche Umgang mit dem herrlichen Material, natürlich stelle ich meine Farben selber her, arbeite mit Rohstoffen, mixe Emulsionen erprobe das spezifische und ideale Material. Dieser ständige intensive Dialog mit dem Werden eines Bildes, dem Illusionsfeld, dem Wechsel zwischen Illusion und der Selbstständigkeit des farbigen Materials! Ich kenne die Wahrnehmungspsychologie und Gestalttheorie, kann diese bewusst in der Malerei einsetzen. Der Malprozess muss sichtbar werden, der Maler selbst zeigt sich. Das Spiel mit dem Figur-Grund-Verhältnis erzeugt Spannung, die Pinselhiebe sind transparent, überlappen sich, der Betrachter sucht sich selbst die für ihn passende Identifikation.

Kontakt www.Blanke-Wolfgang.de Email: blanke.wolfgang0001(at)gmail.com

Petra Ehrnsperger

Petra Ehrnsperger

Meine Malerei ist in der gestischen Abstraktion verortet und geprägt von einer über Jahre entwickelten, komplexen und vielschichtigen Bildsprache. Aus meinen kalligrafischen Anfängen heraus hat sich eine charakteristische, kraftvolle und zugleich präzise Linienführung entwickelt, die bis heute das zentrale Merkmal meines Werks bildet. Obwohl meine Arbeiten gegenstandslos sind, entstehen sie stets aus der Auseinandersetzung mit dem Zeitgeschehen, aus persönlichen Begegnungen und gelebten Erfahrungen. Diese Einflüsse verdichten sich in der Verbindung von Linie, Farbe und Technik zu poetischen, oft lyrisch anmutenden Bildkompositionen. In thematischen Werkreihen entstehen umfangreiche Serien, die ein Thema aus unterschiedlichen Perspektiven erforschen. Verschränkung von Collage und Malerei: Oft werden eigene Fotografien in den Bildraum integriert und in einem prozesshaften Arbeiten transformiert. Durch Auflösungen, Überarbeitungen und Mehrfachschichtungen bleiben Formen fragmentarisch, Andeutungen treten an die Stelle klarer Konturen – ein Wechselspiel aus Sichtbarem und Verborgenen. In neueren Werkgruppen entfaltet sich eine leichte, beinahe schwebende Ästhetik. Tanzende Linien und kalligrafisch reduzierte Bewegungen schaffen eine Bildsprache, die Transparenz, Offenheit und Bewegung vereint.

Kontakt info@ehrnsperger.com - www.ehrnsperger.com

Veronica Fass

Veronica Fass

Ich hatte das Glück, in einem sehr kleinen Dorf, mitten im Hunsrück, in den 60zigern geboren zu werden. Aufgewachsen und natürlich eingebunden in einer weitestgehend unverfälschten Natur, ohne Kindergarten und Fernsehen, erklärt sich meine Liebe zur Selbigen und meine künstlerische Arbeit. Meine Naturskulpturen und Installationen beziehen sich häufig auf die natürlich-temporären Prozesse in und mit der Natur, Wachsen und Vergehen und landen folglich nach Ausstellungsende auf dem Kompost oder in der Natur, wo sich der Kreislauf wieder schließt.

Kontakt info@veronika-fass.de

Anna Godawa

Anna Godawa

Dr. Lisior Die Malerei von Dr. Lisior verbildlicht in poetischer, manchmal grotesker Weise Vergänglichkeit und Zerbrechlichkeit von Objekten, Wesen, Personen – und damit einhergehend Gefühle von andauerndem Verlust. Dr. Lisior sieht Spiegelungen von Geistern der Vergangenheit auf der schmutzigen Scheibe der Zeit und ist nicht sicher, was sie bedeuten. Die malerischen Mittel werden dann genutzt, um Fragen zu stellen, auf die es keine Antworten gibt, oder um Antworten auf die Fragen zu geben, die nie gestellt werden. Am Ende entscheidet der Betrachter, was er sehen möchte – ob er etwas sehen möchte.

Kontakt www.drlisior.de pixelfed.de/dr.lisior kontakt@drlisior.de

Uta Grün

Uta Grün

Meine Arbeiten, Bilder wie Objekte, haben einen bewusst erzählenden Charakter. Seltsam archaische Wesen, Menschen, Tiere, Dinge und Zeichenhaftes treiben ihr eigenwilliges, hintersinniges Spiel - provokant, verrätselt, absurd und respektlos. Mit Ironie und einer gehörigen Portion (schwarzem) Humor kommentieren sie Mythen und Märchen, floskelhafte Begrifflichkeiten, Zeitgeistthemen ... und auch die Kunst selbst.

Kontakt www.uta-gruen.de

Birgid Helmy

Birgid Helmy

Birgid Helmy arbeitet im Feld einer zeitgenössischen Figuration, die den Menschen nicht als distanziertes Objekt, sondern als resonanzfähiges, existenzielles Wesen begreift. Ihre Skulpturen entstehen aus genauer Beobachtung, zielen jedoch nicht auf äußerliche Abbildung, sondern auf die Verdichtung innerer Zustände und menschlicher Erfahrungsräume. Charakteristisch ist das gleichzeitige Nebeneinander von Humor und Trauer, von Absurdem und Ernsthaftigkeit. Bewusste Unkorrektheiten, skurrile Verschiebungen und eine starke, kontrastreiche Farbigkeit eröffnen einen Realismus, der sich der Eindeutigkeit entzieht und Nähe zulässt. Was formal verspielt erscheint, erweist sich inhaltlich als Ausdruck von Lebensenergie, Widerstandskraft und Verletzlichkeit – auch in Situationen von Verlust und Trostlosigkeit. Helmys Arbeiten sind keine abgeschlossenen Deutungsangebote. Sie entfalten sich im offenen Raum zwischen Skulptur und Betrachter*in, der von beiden Seiten geprägt wird. In dieser Begegnung werden die Figuren lebendig, reagieren auf individuelle Wahrnehmungen und ermöglichen unterschiedliche Resonanzen.

Kontakt https://www.helmy.eu/

Martina Hesse

Martina Hesse

"Mein bevorzugtes Material ist Ton-Erde. Ich arbeite meist figurativ und oft in Werkgruppen – immer fragend befasst mit dem Hiersein und Menschsein. Mit einem Augenzwinkern betreten farbenfrohe "Irdische und Überirdische“ die Bühne, rostfarbene "Klimakinder" versuchen sich für ihre Zukunft zu wappnen. "Zwischen-Töne“- klassisch anmutende Aktfiguren, treten aus der Zeichnung in die dritte Dimension....“

Kontakt www.hesse-keramik.de

Roman Mikos

Roman Mikos

"Mein künstlerisches Verfahren stützt sich auf zwei unterschiedliche Ansätze. Figuration und Abstraktion. Mit figurativen Motiven möchte ich die Gefühle des Betrachters erreichen. Abstraktion stattdessen soll die Phantasie, Vorstellungskraft und Kreativität bei ihm anregen. Gesellschaftlich relevante Themen wie Gleichberechtigung, Toleranz, Flucht, etc., werden auf der Leinwand in Bildsprache umgesetzt die dem Betrachter erlaubt einen persönlichen Weg zum Bildthema zu finden."

Kontakt www.roman-mikos.de

Renate Reifert

Renate Reifert

Studium an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Lehramt am Staatlichen Gymnasium Boppard und am Schulzentrum in Eltville Studium an der Wiesbadener freien Kunstschule (WfK) 2007–2014 Erste Vorsitzende des Berufsverbandes Bildender Künstler in Wiesbaden (BBK) Bilder in privaten u. öffentlichen Sammlungen u.a. BASF Ludwigshafen; Stadt Wiesbaden; St. Josefs- Hospital, Wiesbaden; Wiesbadener Volksbank. Zahlreiche Arbeiten im öffentlichen Raum (FARBTUN) Ausstellungen u.v.a. in Galerie Rother (Wiesbaden), Galerie Ekain Arte Lanak (San Sebastian) Galerie Weik (Düsseldorf), Haus am Dom (Ffm)

Kontakt www.renate-reifert.de

Anke Rohde

Anke Rohde

Die gebürtige Stuttgarterin findet ihre Motive überwiegend im urbanen Umfeld. Alltägliche Gegenstände und flüchtige Momente wecken ihre Aufmerksamkeit, die sie mit der Kamera festhält, um sie später in realistische Öl-/Acryl-Malerei umzusetzen. Auslagen von Modeboutiquen, Bäckereien, Eisdielen und Kiosken präsentiert sie dem Betrachter auf ihre Weise – hyperrealistisch abgebildet, im eindrucksvollen Zusammenspiel mit den Reflexionen des Schaufensterglases. Die ruhige, nahezu melancholische Ausstrahlung, die Rohdes Bildern innewohnt, macht ihre Momentaufnahmen, aus dem eigentlichen lebhaften Stadt-Ambiente zu einer Art urbanem Stillleben.

Kontakt www.ankerohde.de

Annette Scharner

Annette Scharner

ist in Wiesbaden geboren und absolvierte ihr Kunststudium in Mainz. Sie unterrichtete Kunst am Gymnasium und leitete die Museumspädagogik am Museum Wiesbaden. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen seit 45 Jahren. Ihre Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen. 2019 gründete sie die Gruppe „505 Kunst am Rhein“ mit der sie schon einige Male ausstellte. Ihre Ateliers befinden sich in Wiesbaden-Biebrich und Geisenheim/Rheingau. Annette Scharner arbeitet mit Pigmenten, Sanden und Erden in wunderbaren natürlichen Farbtönen. Die Kombinationen überraschen auf verschiedenen Untergründen mit sehr lebendigen Gebrauchsspuren, wie „used“ Schleifpapier, ungewöhnlichem Collagematerial, Fotografie und Blattvergoldung. Auch unter Verwendung von Leinwand, Acryl und verschiedenen Farben entstehen Serien, Einzelbilder und Reliefs und bilden immer wieder neue geheimnisvolle Erlebniswelten mit den Themen: Landschaft, Wasser, Planeten uvm. Auch plastische Arbeiten aus Ton und Sinter entstehen analog zu den „Wasser-Bildern“. „Der kritische, sensible, auch humorvolle Blick auf die Dinge, spiegelt die Weltsicht aus der meine Bilder resultieren“

Kontakt www.scharner-art.com

Patricia Sant´ Ana Scheld

Patricia Sant´ Ana Scheld

... ist Künstlerin, Kulturkuratorin, Geschichtenerzählerin und Buchillustratorin. Seit vier Jahren hat sie ihr Atelier IllustraLabor in Wiesbaden, Deutschland, und es ist ein Zentrum der Begegnungen und der vielfältigen Aktivitäten, denen sie sich widmet. Seit sieben Jahren leitet sie jeden Donnerstag im Museum Wiesbaden einen Kunstclub für Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren, in dem die Jugendliche die Ausstellungen des Museums kennenlernen und besuchen, viele Techniken ausprobieren und ganz entspannt gestalten können. Sie ist auch für den Kunst und Design AG seit 6 Jahren an der Leibnizschule, zuständig worden. Davor, als Studien, hat sie Kunst Vermittlung in Guimaraes - Portugal studiert, danach Illustration in Belas Artes von Lissabon und Graphik Design in Bangkok bei der Accademia Italiana. Damals hat sie bei Wasser Museum in Lissabon und bei dem Nationalmuseum in Bangkok zusammenarbeitete.

Kontakt www.illustralabor.com

Bernd Schneider

Bernd Schneider

Ich beschäftige mich gleichzeitig spielerisch mit freiem Zeichnen und anschließend frei assoziierenden Texten im Bild. Thema ist immer der Mensch… Bei Ausstellungen versuche ich seriell ein Thema zu erarbeiten, wie zum Beispiel Mensch und letztes Jahr die Beziehung Mensch und Stuhl. Darüber hinaus arbeite ich gern live vor Ort auf Raufaser-tapete, in leer stehenden Gebäude, Treppenhäusern, auf der Straße und vor der BBK Schaustelle (Marcobrunnerstraße) mit Kreide auf Asphalt. (Von Schere zu Schere) Themen waren unter anderen: „Ganz Wiesbaden steht Kopf, warum nicht auch ihr?“, „Mach ein Bild (Mit Smartphone)“, „ Auf der Suche nach der einzig wahren Spur in Wiesbaden“ „Sisyphos Aufstieg“, „ Gäste für Gäste.“ u. a.

Kontakt

Daniela Schulz

Daniela Schulz

Studium der Bildenden Kunst an der Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Winfried Virnich; lebt und arbeitet in Eltville Interaction of Colour and Space - Das Zusammenspiel der Farbsetzungen im Raum ist das was mich fasziniert. Wie kommunizieren diese miteinander? Was verbindet sie und was trennt sie voneinander? Auf meinen Arbeiten sind Farbflächen zu sehen, die ein organisches Zusammenspiel bilden, ebenso wie Strukturen, die aufeinander treffen und starke Spannungen zeigen. Die Interaktion kann explosiv und dicht, aber auch fragmentarisch einsam, flüchtig, fragil und verloren im Bildraum erscheinen. Die Farbsetzungen suchen nach Verbindungen in bestehenden Strukturen. Wenn sie getrennt voneinander bleiben, so agieren sie doch stets miteinander. Meist geht die Suche allerdings über den Bildrand hinaus.

Kontakt www.danielaschulz-atelier.de

Christa Sturm

Christa Sturm

Christa Sturm studierte Malerei an der Académie Royale des Beaux Arts in Brüssel und an der Hochschule für Bildende Künste Saarbrücken sowie dort Performancekunst bei Ulrike Rosenbach. 2002 schloss sie ihr Studium der Kunstgeschichte an der Universität des Saarlandes nach Forschungsstipendien in Spanien mit der Promotion ab. Sie war im Guide-Team der documenta 11 unter Okwui Enwezor und später Assistentin des Präsidenten der Akademie der Bildenden Künste München und dort als Kunstpädagogin mehrere Jahre Dozentin für Performance-Künste. Von 2017 bis 2020 leitete sie als Verwaltungsprofessorin mit dem Schwerpunkt „Kunstvermittlung“ den Studiengang „Kunst.Lehramt“ an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Sturm gründete 2015 die Kunstrichtung „Photoetry“, in der Fotografie und ihre haikuartigen Gedichte in enger Verbindung entstehen. Themen sind historische und lokale Bedingtheiten sowie persönliche Ansätze mit „radikaler Subjektivität“. Sie nahm an zahlreichen Ausstellungen und Performance-Aufführungen überwiegend in Deutschland und im europäischen Ausland teil. Ihre aktuellen Arbeitsschwerpunkte liegen in der Malerei, digitaler Kunst und Photoetry.

Kontakt: christasturm66@gmail.com

Nicolas Werner

Nicolas Werner

Kanopen sind Arbeiten über die unbestimmte Grenzziehung zwischen Zeichnung, Malerei und Plastik, zwischen außen und innen; Zeichenfeder und Pinsel streifen durchs Unterbewusste, Assoziationen und Erinnerungsfetzen überlagern sich. Ritual und Gestik wechseln. Nicolaus Werner installiert und performt, malt in Heringen, wohnt in Wiesbaden und zeichnet in Mainz. Zeichnend streift die Feder durchs Unbewusste, Assoziationen und Erinnerungen überlagern sich, mal überdeckt die Zeichnung aquarellierte Setzungen, mal zerfließt Tusche in breit aufgetragenen Lavierungen. Gestik und Ritual wechseln mit konzeptionellen Fügungen. Die Malereien gleichen inneren Monologen; Performances und raumfüllende Installationen nähern sich religiösen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Nicolaus Werner *1943 zu Kirberg Studium an der Johannes Gutenberg Universität zu Mainz, seit 2007 freischaffend... ... installiert und performt ...malt in Heringen, wohnt in Wiesbaden, zeichnet in Mainz

Kontakt www.nicolauswerner.de

Mike Wosnitzka

Mike Wosnitzka

Der bildende Künstler Mike Wosnitzka ist seit vielen Jahren als zeitgenössischer Maler tätig. Betrachtet man das Werk als einen einzigen Zyklus, so wird deutlich, wie der Maler über Jahre hinweg, von seiner klassischen künstlerischen Ausbildung in jungen Jahren ausgehend bis in die Gegenwart hinein, seinen ganz eigenen Ausdruck gefunden hat und durch die Kunst eine Verbindung zwischen persönlichen und gesellschaftlichen Themen herstellt. Mike Wosnitzka nimmt in seinen Bildern stets Stellung zu den existenziellen Fragen des Menschseins, mit den emotionalen Aspekten im Fokus. Emotionales Erleben als Grundlage jeden Erlebens. Von 2012 bis 2018 wurde Mike Wosnitzka durch die renommierte Achtzig - Galerie für zeitgenössische Kunst / Berlin mit seinen Gemälden vertreten. In dieser Zeit stellte er gemeinsam mit Künstlern der "Leipziger Schule", "Neue Leipziger Schule" und Künstlern der Universität der Künste Berlin aus.

Kontakt www.mike-wosnitzka.com